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Stadt Gelsenkirchen
Fachbereich Kinder, Jugend und Familie
Sehr geehrter Herr Wißmann!
Nach Vorstandsbeschluß geben wir die Patenschaft für den "Bären-spielplatz" an
der Surkampstraße zurück. Grund für die Verstimmung des Vorstandes ist die
unbefriedigende Zusammenarbeit Ihres Fachbereiches.
Wir fassen den Vorgang noch einmal kurz zusammen:
Wie Sie wissen, übernahm der Bürgerverein Berger Feld am 7. 12. 2000 die Patenschaft über den "Bärenspielplatz". Die im Jahre 2002 erfolgte Stiftung eines Wipptieres und die vorhergehenden Unstimmigkeiten mit Ihren Mitarbeiterinnen sind Ihnen bestimmt auch noch in Erinnerung.
Nachdem das Spielgerät mutwillig beschädigt wurde, sandten wir am 8. 7. 2002 einen Brief an Frau Geldermann mit der Bitte, bei der Herstellerfirma die Beschädigung zu reklamieren, wenn sie auch durch unsachgemäße Benutzung unbefugter Jugendlicher erfolgte. Wir sind der Meinung, daß solche Spielgeräte, die auf öffentlichen Spielplätzen installiert und nach unserer Meinung zu diesem sehr hohen Preis angeboten werden, derartige "Belastungen" aushalten müssen.
Leider erhielten wir darauf keine Antwort und ein persönliches Gespräch mit Frau Lerchbacher anläßlich des vom Jugendamt ausgerichteten Spielplatzfestes an der Darler Aue brachte auch nicht den gewünschten Erfolg. Mit einer E-Mail an Sie vom 28. 9. wiesen wir noch einmal darauf hin und baten Sie, sich persönlich um die Angelegenheit zu kümmern. Auch darauf erhielten wir keine Antwort.
Das Spielgerät ist dann ca. 2 Wochen vor den Herbstferien vergangenen Jahres demontiert und bis heute nicht wieder aufgestellt worden. Auf unser erneutes Schreiben vom 8. Januar 2003 bekamen wir dann am 31. 1. 2003 endlich ein Antwortschreiben, in dem Frau Terbeck hofft, ...uns damit geholfen zu haben...
Der Wortlaut dieses Schreibens zeigt uns, daß Ihre Mitarbeiterin sich nicht in unsere Situation versetzen konnte oder wollte. Es geht hier nicht darum, uns zu helfen oder unsere bloße Neugier zu befriedigen. Wir sind vielmehr der Auffassung, daß den Spielplatzpaten bekanntgemacht werden sollte, wenn Spielgeräte abgebaut werden und ob und ggf. wann mit einer Wiederaufstellung zu rechnen ist. Es dürfte wohl nachzuvollziehen sein, daß es für den jeweiligen Paten sehr unangenehm ist, Fragen von Spielplatznutzern nach dem Verbleib von Spielgeräten monatelang nur mit "Nichtwissen" beantworten zu können.
Der Vorstand ist der Meinung, daß unter diesen Voraussetzungen eine fruchtbare Zusammenarbeit nicht möglich ist und gibt aus diesem Grund die Patenschaft zurück.
Der Bürgerverein Berger Feld e.V. hat die Paten-schaft des "Bärenspielplatzes" an der Surkamp-straße nach einstimmigem Vorstandsbeschluß zu-rückgegeben. Grund ist die fehlende Zusammen-arbeit mit dem Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Gelsenkirchen.
Vorausgegangen waren zunächst mehrere "Pan-nen" bei der Stiftung des Schaukelgeräts (die lokale Presse berichtete darüber) und in der Folge mehrere Schriftwechsel über eine Reklamation an die Herstellerfirma, die jedoch von seiten des zuständigen Fachbereichs unbeantwortet blieben. Selbst der Leiter der Abteilung, Alfons Wißmann, hielt es nicht für notwendig, uns eine Antwort zukommen zu lassen.
Aufgrund dieser mangelhaften Zusammenarbeit hat der Vorstand sich zu diesem Schritt ent-schlossen.